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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="7871"><titleStmt><title>Valerius Wilhelm Neubeck an August Wilhelm von Schlegel</title><editor><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName><persName role="Technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Bearbeiterin"><forename>Olivia</forename><surname>Varwig</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-marburg.de">Philipps-Universität Marburg</orgName><orgName ref="https://www.slub-dresden.de">Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier / Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/beta/contact">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition><persName role="Bearbeiter/in"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname></persName><persName role="Bearbeiter/in"><forename>Olivia</forename><surname>Varwig</surname></persName></edition></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 3.0 DE)</licence><ab type="edition">Digitale Edition der Korrespondenz August Wilhelm Schlegels</ab><ab type="state">Neu transkribiert und ausgezeichnet; zweimal kollationiert</ab></availability><date when="2019-04-12"/><idno type="url">https://august-wilhelm-schlegel.de/beta/letters/view/7871</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl n="carrier1"><title>Fambach, Oscar: Das grosse Jahrzehnt in der Kritik seiner Zeit. Die wesentlichen und die umstrittenen Rezensionen aus der periodischen Literatur des Übergangs von der Klassik zur Frühromantik, begleitet von den Stimmen der Umwelt; in Einzeldarstellungen. Berlin: Akademie Verl. 1958, S. 146–147</title><idno type="print">VWNanAWS_19091797</idno></bibl><msDesc n="carrier2"><msIdentifier><institution>Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden</institution><repository key="http://digital.slub-dresden.de/idDE-611-35010"/><idno type="signatur">Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.17,Nr.4</idno></msIdentifier><physDesc><objectDesc><ab type="oai">DE-611-35010</ab><ab type="alternativeOai">DE-611-2012763</ab><ab type="alternativeSignatur">Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.17,S.19-22</ab><ab type="type">Manuscript</ab><ab type="subtype">Original</ab><ab type="pages">3 S. auf Doppelbl., hs. m. U.</ab><ab type="paper">18,7 x 11,8 cm</ab><ab type="note">Da der Brief im Druck nur unvollständig wiedergegeben ist, wurde er neu transkribiert. – Empfangsort erschlossen.</ab></objectDesc></physDesc></msDesc><listRelation><relation name="Beiliegender Brief von/an A.W. Schlegel" ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/beta/letters/xml/6077"/></listRelation></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/beta/letters/view/7871"><correspAction type="sent"><persName key="34" ref="http://d-nb.info/gnd/116945907">Valerius Wilhelm Neubeck</persName><placeName key="5417" ref="http://d-nb.info/gnd/2084741-5">Steinau, Oder</placeName><date when="1797-09-19">1797-09-19</date></correspAction><correspAction type="received"><persName key="766" ref="http://d-nb.info/gnd/118607960">August Wilhelm von Schlegel</persName><placeName key="12" ref="http://d-nb.info/gnd/4028557-1">Jena</placeName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier1" url="https://august-wilhelm-schlegel.de/beta/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-05e6-0.tif"/><graphic n="2" decls="carrier1" url="https://august-wilhelm-schlegel.de/beta/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-05e6-1.tif"/><graphic n="1" decls="carrier2" url="https://digital.slub-dresden.de/data/kitodo/AWvS_DE-611-35010_Bd.17/AWvS_DE-611-35010_Bd.17_tif/jpegs/00000019.tif.original.jpg"/><graphic n="2" decls="carrier2" url="https://digital.slub-dresden.de/data/kitodo/AWvS_DE-611-35010_Bd.17/AWvS_DE-611-35010_Bd.17_tif/jpegs/00000020.tif.original.jpg"/><graphic n="3" decls="carrier2" url="https://digital.slub-dresden.de/data/kitodo/AWvS_DE-611-35010_Bd.17/AWvS_DE-611-35010_Bd.17_tif/jpegs/00000021.tif.original.jpg"/><graphic n="4" decls="carrier2" url="https://digital.slub-dresden.de/data/kitodo/AWvS_DE-611-35010_Bd.17/AWvS_DE-611-35010_Bd.17_tif/jpegs/00000022.tif.original.jpg"/></facsimile><text><body><div><p><milestone unit="start" n="27098"/>[1]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="27098"/> <placeName key="5417">Steinau</placeName>, d. 19. Septembr. 1797.<lb/>Wenn <persName key="5539">der Buchhändler Korn</persName> in <placeName key="1018">Breslau</placeName>, einige Tage nach der Absendung <ref target="fud://7870">meines Briefes an Sie</ref>, sich von freyen Stücken zum Verleger der neuen Ausgabe <name key="32" type="work">meines Gedichts</name> anbot, so ist der Grund davon kein andrer, als <name key="4902" type="work">Ihre vortheilhafte u. ausführliche Anzeige</name> in <name key="1192" type="periodical">der Literaturzeitung</name>. Nun bin ich zwar in dieser Angelegenheit ganz und gar nicht an diesen Mann gebunden, u. kann über meine Schrift nach freyer Willkühr disponiren; da ich es aber mit diesem Buchhändler nicht gern verderben möchte, von dem ich monatlich die neusten Schriften erhalte, und aus einer Menge überschickter Bücher nur einige behalten, die übrigen aber zurückliefern kann, so möchte ich gleichwohl nicht gern dem Korn abschlägige Anwort geben, es müßte denn seyn, daß Sie schon selbst mit <persName key="2812">einem Verleger</persName> in Verhandlungen getreten wären. Ich ersuche Sie daher, mir, wenn es möglich ist, mit der nächsten Post hierüber Nachricht zu ertheilen.<lb/>Die Anmerkungen über <name key="32" type="work">das Gedicht</name> bin ich willens als Anhang beyzufügen, und hoffe Sie werden mir hierinnen beystimmen, da solche ohnedieß einiger <milestone unit="start" n="27099"/>[2]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="27099"/> Berichtigung bedürfen. Die Citationen der Brunnenschriften scheinen mir überflüßig, und ich dächte, auch diese blieben weg. Ich ersuche Sie hierüber um Ihre Meynung. Auch bin ich gesonnen, deutsche Lettern zu wählen, und zum Format klein Oktav. Wenn es möglich ist, soll ein Titelkupfer besorgt werden. Für das schicklichste halte ich die Darstellung der Nymfe in der Felsengrotte auf ihrer Urne ruhend aus dem ersten Gesange. Wissen Sie ein paßenderes, so bitte ich Sie, mirs vorzuschlagen. Ich achte es für recht, Sie über die Anordnung der neuen Ausgabe mit entscheiden zu lassen, da ich Sie als den Urheber des Interesse ansehn muß, welches das gelehrte Publikum an meinem Produkt zu nehmen anfängt.<lb/>In den Werken <persName key="5414">des <hi rend="family:Courier">D</hi><hi rend="family:Courier;offset:4">r</hi><hi rend="family:Courier">. Akenside</hi></persName>, welche sicherlich <orgName key="6248">die <placeName key="2">Göttinger</placeName> Bibliothek</orgName> besitzt, soll <name key="5415" type="work"><hi rend="family:Courier">a Hymn to the Naiads</hi></name> befindlich seyn. Ich habe dort keine Bekanntschaft mehr, sonst wünschte ich wohl eine Abschrift davon.<lb/><milestone unit="start" n="27100"/>[3]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="27100"/> Eine freye Uebersetzung von <hi rend="family:Courier"><name key="11870" type="work"><persName key="11869">Duncombeʼs</persName> evening contemplation in a college</name></hi> habe ich jetzt <hi rend="overstrike:1"><milestone unit="start" n="27456"/>xxx</hi><note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Nicht entzifferte Streichung</title></note><milestone unit="end" n="27456"/><hi rend="overstrike:1"></hi> der Feile unterworfen. Es ist ein Gegenstück zu <name key="11871" type="work"><persName key="5163">Grayʼs</persName> bekannter Elegie auf einen Dorfkirchhofe</name>, und ich habe Sie verwandelt in Abendbetrachtungen in einem Mönchskloster. Wenn <name key="4578" type="periodical">dem <persName key="88">Schillerschen</persName> Almanach</name> damit gedient ist, so werde ich das Gedicht Ihnen künftig einmal zuschicken. <lb/>Leben Sie wohl. Ich bin mit wahrer Hochachtung Ihr<lb/>ganz ergebner<lb/>Neubeck.<lb/><milestone unit="start" n="27101"/>[4]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="27101"/> [leer]</p></div></body></text></TEI>
