• Johann Carl Fürchtegott Schlegel to August Wilhelm von Schlegel

  • Place of Dispatch: Hannover · Place of Destination: Braunschweig · Date: 04.02.1796
Edition Status: Newly transcribed and labelled; double collated
    Metadata Concerning Header
  • Sender: Johann Carl Fürchtegott Schlegel
  • Recipient: August Wilhelm von Schlegel
  • Place of Dispatch: Hannover
  • Place of Destination: Braunschweig
  • Date: 04.02.1796
  • Notations: Empfangsort erschlossen.
    Manuscript
  • Provider: Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
  • OAI Id: DE-1a-34097
  • Classification Number: Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.23,Nr.79
  • Number of Pages: 4S. auf Doppelbl., hs. m. U.
  • Format: 18,9 x 11,6 cm
  • Incipit: „[1] Hannover d. 4 Febr 1796
    Liebster Wilhelm, Du wirst ja nun woh[l de]n Gibbon ohne Zweifel le[...] haben, da ein [...]“
    Language
  • German
    Editors
  • Bamberg, Claudia
  • Varwig, Olivia
[1] Hannover d. 4 Febr 1796
Liebster Wilhelm, Du wirst ja nun woh[l de]n Gibbon ohne Zweifel le[...] haben, da ein H. von [Mü]ller ehegestern als am Diensttage nach Braunschweig gereiset ist, und ihn mitgenommen hat, um ihn Dir zuzustellen. Die Meßgelegenheiten, mit denen ich es zu überschicken dachte, waren alle schon weg. Er kostet nach erhaltener Rechnung 13 r. 18 gg.; wovon jedoch noch der Rabbat abgeht; der, ob er mir gleich, weil ich [2] aus Contracten mit ihm handle, nicht zu Gute gerechnet wird, d[...]nnten nicht leiden kannst. Der Rabbat beträgt, wenn ich nicht irre 10 procent, und also 1 r. 13 gg. 9 .; und bleibt demnach 14 r. 4 gg. 3 . – Den Johnson habe ich wieder abbestellt, wenn Du aber sonst noch etwas nöthig haben solltest, so brauchst Du es mir nur zu melden.
In Dresden freuen sie sich [3] schon im voraus auf Deine Ankunft, wie Charlotte gestern schreibt; diese schöne Aussicht muß Dir schon jezt viel Vergnügen machen. Ich rechne dabey starck auf Dein Versprechen, daß Du dann in diesem Sommer wieder zu uns kommen würdest. – Große Reise Plane darf ich selbst vorerst noch nicht machen, da wir noch vielerley vor haben.
[4] Auf die Fortsetzung Deiner Briefe über Sprache und Poesie bin ich recht begierig; ich habe nur erst die in ersterem Stücke gelesen. Du hast diesen an sich abstracten Gegenstand gewiß allgemein verständlich und intressant behandelt, und wenn es schon zuweilen die angenehme Täuschung aufhebt, in das Innere zu schauen, so ist es doch sehr lehrreich und unterhaltend. Viele Empfehlungen von meiner Frau.
Karl Schlegel
[1] Hannover d. 4 Febr 1796
Liebster Wilhelm, Du wirst ja nun woh[l de]n Gibbon ohne Zweifel le[...] haben, da ein H. von [Mü]ller ehegestern als am Diensttage nach Braunschweig gereiset ist, und ihn mitgenommen hat, um ihn Dir zuzustellen. Die Meßgelegenheiten, mit denen ich es zu überschicken dachte, waren alle schon weg. Er kostet nach erhaltener Rechnung 13 r. 18 gg.; wovon jedoch noch der Rabbat abgeht; der, ob er mir gleich, weil ich [2] aus Contracten mit ihm handle, nicht zu Gute gerechnet wird, d[...]nnten nicht leiden kannst. Der Rabbat beträgt, wenn ich nicht irre 10 procent, und also 1 r. 13 gg. 9 .; und bleibt demnach 14 r. 4 gg. 3 . – Den Johnson habe ich wieder abbestellt, wenn Du aber sonst noch etwas nöthig haben solltest, so brauchst Du es mir nur zu melden.
In Dresden freuen sie sich [3] schon im voraus auf Deine Ankunft, wie Charlotte gestern schreibt; diese schöne Aussicht muß Dir schon jezt viel Vergnügen machen. Ich rechne dabey starck auf Dein Versprechen, daß Du dann in diesem Sommer wieder zu uns kommen würdest. – Große Reise Plane darf ich selbst vorerst noch nicht machen, da wir noch vielerley vor haben.
[4] Auf die Fortsetzung Deiner Briefe über Sprache und Poesie bin ich recht begierig; ich habe nur erst die in ersterem Stücke gelesen. Du hast diesen an sich abstracten Gegenstand gewiß allgemein verständlich und intressant behandelt, und wenn es schon zuweilen die angenehme Täuschung aufhebt, in das Innere zu schauen, so ist es doch sehr lehrreich und unterhaltend. Viele Empfehlungen von meiner Frau.
Karl Schlegel
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