• Clinton Dawkins to August Wilhelm von Schlegel

  • Place of Dispatch: Sandgate (Großbritannien) · Place of Destination: Bonn · Date: 13.09.1826
Edition Status: Newly transcribed and labelled; double collated
    Metadata Concerning Header
  • Sender: Clinton Dawkins
  • Recipient: August Wilhelm von Schlegel
  • Place of Dispatch: Sandgate (Großbritannien)
  • Place of Destination: Bonn
  • Date: 13.09.1826
    Manuscript
  • Provider: Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
  • OAI Id: DE-1a-33442
  • Classification Number: Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.6,Nr.2
  • Number of Pages: 3S. auf Doppelbl., hs. m. U. u. Adresse
  • Format: 22,8 x 18,6 cm
  • Incipit: „[1] Sandgate September 13– 1826.
    Mein lieber Herr von Schlegel
    Zuerst muß ich anfangen sie zu bitten alle die Fehler, wovon ich [...]“
  • Editors: Bamberg, Claudia · Varwig, Olivia
[1] Sandgate September 13– 1826.
Mein lieber Herr von Schlegel
Zuerst muß ich anfangen sie zu bitten alle die Fehler, wovon ich eine Menge machen werde zu entschuldigen. ich hätte ihnen als ich noch in Bonn war von dem unglücklichen Buche wennicht der Herr Weber mir versprochen hatte das Bändchen zu verschaffen. Bei meiner Abreise war ich wie sie wohl wissen in einer großen Eile, und daher überließ ich es dem Herrn Laßen, ich werde jetzt, weil es scheint daß das Buch einzeln nicht zu haben ist, die erste Gele[2]genheit benutzen ihnen oder dem Herrn Lassen das Geld zu schicken um das Werk ganz zu kaufen. – ich wurde neulich dem Herrn Canning vorgestellt, er hat mir eine Anstellung im Laufe des nächsten Jahres versprochen. Am Ende dieses Monates reise ich nach Frankreich wo ich vorhabe ungefähr drei oder höchstens vier Monate zu bleiben um mich der französischen Sprache völlig zu bemächtigen, und dann ist es noch unbestimmt ob ich nach Genf oder nach Berlin gehen werde. ich hatte eine sehr angenehme Reise durch Holland und sah alles was am meisten sehenswerth war. ich habe Colebrook in London gesehn. er war recht wohl, [3] aber sein Vater ist fürchte ich gar nicht wohl. Im October wirt er anfangen Jura zu studiren, was ihm glaube ich nicht gefällt. Johnston ist gegenwärtig in Schottland. Wenn sie den Professor Calker sehen so bitte sie ich grüßen sie denn auch den Herrn Lassen. Dem letzteren werde ich bald schreiben. Mein Vater u meine Mutter empf[eh]len sich ihnen u werden ihre Güte gegen mich [nie] vergessen wofür sie ihnen immer dankbar bleiben werden. ich muß ihnen jetzt adieu sagen. ihr immer verbunden
Clinton Dawkins
[4] À Monsr
Mons
r Le Chevalier de Schlegel
à
Bonn sur le Rhin
Allemagne
[1] Sandgate September 13– 1826.
Mein lieber Herr von Schlegel
Zuerst muß ich anfangen sie zu bitten alle die Fehler, wovon ich eine Menge machen werde zu entschuldigen. ich hätte ihnen als ich noch in Bonn war von dem unglücklichen Buche wennicht der Herr Weber mir versprochen hatte das Bändchen zu verschaffen. Bei meiner Abreise war ich wie sie wohl wissen in einer großen Eile, und daher überließ ich es dem Herrn Laßen, ich werde jetzt, weil es scheint daß das Buch einzeln nicht zu haben ist, die erste Gele[2]genheit benutzen ihnen oder dem Herrn Lassen das Geld zu schicken um das Werk ganz zu kaufen. – ich wurde neulich dem Herrn Canning vorgestellt, er hat mir eine Anstellung im Laufe des nächsten Jahres versprochen. Am Ende dieses Monates reise ich nach Frankreich wo ich vorhabe ungefähr drei oder höchstens vier Monate zu bleiben um mich der französischen Sprache völlig zu bemächtigen, und dann ist es noch unbestimmt ob ich nach Genf oder nach Berlin gehen werde. ich hatte eine sehr angenehme Reise durch Holland und sah alles was am meisten sehenswerth war. ich habe Colebrook in London gesehn. er war recht wohl, [3] aber sein Vater ist fürchte ich gar nicht wohl. Im October wirt er anfangen Jura zu studiren, was ihm glaube ich nicht gefällt. Johnston ist gegenwärtig in Schottland. Wenn sie den Professor Calker sehen so bitte sie ich grüßen sie denn auch den Herrn Lassen. Dem letzteren werde ich bald schreiben. Mein Vater u meine Mutter empf[eh]len sich ihnen u werden ihre Güte gegen mich [nie] vergessen wofür sie ihnen immer dankbar bleiben werden. ich muß ihnen jetzt adieu sagen. ihr immer verbunden
Clinton Dawkins
[4] À Monsr
Mons
r Le Chevalier de Schlegel
à
Bonn sur le Rhin
Allemagne
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