• Heinrich Oelrichs to August Wilhelm von Schlegel

  • Place of Dispatch: Hannover · Place of Destination: Amsterdam · Date: 20.03.1792
Edition Status: Newly transcribed and labelled; double collated
    Metadata Concerning Header
  • Sender: Heinrich Oelrichs
  • Recipient: August Wilhelm von Schlegel
  • Place of Dispatch: Hannover
  • Place of Destination: Amsterdam
  • Date: 20.03.1792
    Manuscript
  • Provider: Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
  • OAI Id: DE-611-35010
  • Classification Number: Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.17,Nr.24e
  • Number of Pages: 1 S., hs. m. U. u. Adresse
  • Format: 25,6 x 18 cm
  • Incipit: „[1] Hannover d. 20 Martz 1792.
    Wohlgebohren
    Insonders hochgeehrter Herr!
    Mit Vergnügen habe ich von Zeit Zu Zeit durch Ihren Herrn Bruder von [...]“
  • Editors: Bamberg, Claudia · Varwig, Olivia
[1] Hannover d. 20 Martz 1792.
Wohlgebohren
Insonders hochgeehrter Herr!
Mit Vergnügen habe ich von Zeit Zu Zeit durch Ihren Herrn Bruder von Ihrem Wohlbefinden angenehme Nachricht eingezogen Zugleich versichert worden, daß Sie vergnügt in Ihrer jetzigen Lage sind: Sie sind jetzt wahrscheinlich mit vielen gelehrte bekant geworden, wissen Sie nicht ob der Professor der Theologie in Leiden Herr Holbek noch in Leben ist, im gleichen Herr Chevallir in Groningen, es ist mir daran gelegen einige Nachricht davon zu haben
Nach dem Tode meines seel. Sohns habe ich noch 200 Exemplare von seiner Commentatio de doctrina Platonis de Deo erhalten, die ich gerne verkaufen wolte, Sie werden ohne Zweifel ein Exemplar davon besitzen, es ist dieselbe 9 Bogen stark. Wolten Sie wohl die Freündschaft mir erzeigen um mit dem einem oder andern Buchhändler in Amsterdam oder dem Haag zu reden, ob man mir nicht diese Exemplare abkaufen wolte. ich bin mit dem Preise zufrieden den Sie festsetzen, ich denke wen ich dieselbe frei hin liefere, daß man mir für jedes Exemplar 6 stüver nicht weigern wird, Sie kennen das Werk und haben den Verfasser gekant weswegen Sie solches am besten empfelen können; ich denke daß xxxx sein größeres Werk die Commentarii de scriptoribus Lat. etc endlicht erschienen, diese kleine Commentatio auch mehr gesucht und gelesen wird. Haben Sie Gewogenheit mir so bald wie möglich eine Nachricht darüber mitzutheilen. Verzeihen Sie gütigst, daß ich so dreiste bin Sie mit diesem Auftrag beschwerlich zu fallen; Sie wissen ohne daß ich es melde, daß ich bereit und willig Ihnen zu dienen bin; Melden Sie mir doch einst wie es Ihnen in Holland gefalt. und Verzeihen daß ich um den Einschluß nicht zu groß zu machen hier schliesse und mich Ihrer Freundschaft bestens empfele.
Ew Wohlgebo.
ergebener Diener
Oelrichs
[2] des Herren Candidat Schlegel
Wohlgebohren
in
Amsterdam
[1] Hannover d. 20 Martz 1792.
Wohlgebohren
Insonders hochgeehrter Herr!
Mit Vergnügen habe ich von Zeit Zu Zeit durch Ihren Herrn Bruder von Ihrem Wohlbefinden angenehme Nachricht eingezogen Zugleich versichert worden, daß Sie vergnügt in Ihrer jetzigen Lage sind: Sie sind jetzt wahrscheinlich mit vielen gelehrte bekant geworden, wissen Sie nicht ob der Professor der Theologie in Leiden Herr Holbek noch in Leben ist, im gleichen Herr Chevallir in Groningen, es ist mir daran gelegen einige Nachricht davon zu haben
Nach dem Tode meines seel. Sohns habe ich noch 200 Exemplare von seiner Commentatio de doctrina Platonis de Deo erhalten, die ich gerne verkaufen wolte, Sie werden ohne Zweifel ein Exemplar davon besitzen, es ist dieselbe 9 Bogen stark. Wolten Sie wohl die Freündschaft mir erzeigen um mit dem einem oder andern Buchhändler in Amsterdam oder dem Haag zu reden, ob man mir nicht diese Exemplare abkaufen wolte. ich bin mit dem Preise zufrieden den Sie festsetzen, ich denke wen ich dieselbe frei hin liefere, daß man mir für jedes Exemplar 6 stüver nicht weigern wird, Sie kennen das Werk und haben den Verfasser gekant weswegen Sie solches am besten empfelen können; ich denke daß xxxx sein größeres Werk die Commentarii de scriptoribus Lat. etc endlicht erschienen, diese kleine Commentatio auch mehr gesucht und gelesen wird. Haben Sie Gewogenheit mir so bald wie möglich eine Nachricht darüber mitzutheilen. Verzeihen Sie gütigst, daß ich so dreiste bin Sie mit diesem Auftrag beschwerlich zu fallen; Sie wissen ohne daß ich es melde, daß ich bereit und willig Ihnen zu dienen bin; Melden Sie mir doch einst wie es Ihnen in Holland gefalt. und Verzeihen daß ich um den Einschluß nicht zu groß zu machen hier schliesse und mich Ihrer Freundschaft bestens empfele.
Ew Wohlgebo.
ergebener Diener
Oelrichs
[2] des Herren Candidat Schlegel
Wohlgebohren
in
Amsterdam
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