• Johann Carl Fürchtegott Schlegel to August Wilhelm von Schlegel

  • Place of Dispatch: Hannover · Place of Destination: Unknown · Date: 02.12.1808
Edition Status: Newly transcribed and labelled; double collated
    Metadata Concerning Header
  • Sender: Johann Carl Fürchtegott Schlegel
  • Recipient: August Wilhelm von Schlegel
  • Place of Dispatch: Hannover
  • Place of Destination: Unknown
  • Date: 02.12.1808
    Manuscript
  • Provider: Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
  • OAI Id: APP2712-Bd-5
  • Classification Number: Mscr.Dresd.App.2712,B,18,53
  • Number of Pages: 2 S. auf Doppelbl., hs. m. U.
  • Format: 19,2 x 11,7 cm
  • Incipit: „[1] Hannover den 2 Decb 1808
    Liebster Bruder, ich dancke Dir verbindlichst für das mir übersandte Werck der Madam Necker, welches [...]“
  • Editors: Bamberg, Claudia · Varwig, Olivia
[1] Hannover den 2 Decb 1808
Liebster Bruder, ich dancke Dir verbindlichst für das mir übersandte Werck der Madam Necker, welches mir sehr intressant gewesen ist. Mein kleines Werckchen, welches ich Dir hiebey überschicke, war zwar schon im Druck begriffen, doch kam es noch zeitig genung, um wenigstens in einer Note meine Bemerckungen darüber hinzuzufügen. Es wird mir vorzüglich werth und angenehm seyn, wenn dieses kleine Werck Deinen Beyfall erhalten sollte. Andere Gegenstände der Schriftstellerey, die mehr nach Deinem Geschmacke sind darfst Du nun einmal nicht [2] von mir erwarten. Meine Frau wollte einen ausführlichen Brief beyfügen, doch ihr Uebelbefinden hält sie davon ab, da sie diesen Winter oft kränklich ist. In Deinem letzten Brief an die Mutter hattest Du uns baldige ausführliche Nachrichten von Dir versprochen, denen wir mit Verlangen entgegen gesehen haben. Von der Mutter füge ich hier ein kleines Briefchen bey. Behalte mich und meine Frau in freundschaftlichen Andencken, auch von Minna soll ich Dich grüßen
Der Deinige
Karl Schlegel
[3] [leer]
[4] [leer]
[1] Hannover den 2 Decb 1808
Liebster Bruder, ich dancke Dir verbindlichst für das mir übersandte Werck der Madam Necker, welches mir sehr intressant gewesen ist. Mein kleines Werckchen, welches ich Dir hiebey überschicke, war zwar schon im Druck begriffen, doch kam es noch zeitig genung, um wenigstens in einer Note meine Bemerckungen darüber hinzuzufügen. Es wird mir vorzüglich werth und angenehm seyn, wenn dieses kleine Werck Deinen Beyfall erhalten sollte. Andere Gegenstände der Schriftstellerey, die mehr nach Deinem Geschmacke sind darfst Du nun einmal nicht [2] von mir erwarten. Meine Frau wollte einen ausführlichen Brief beyfügen, doch ihr Uebelbefinden hält sie davon ab, da sie diesen Winter oft kränklich ist. In Deinem letzten Brief an die Mutter hattest Du uns baldige ausführliche Nachrichten von Dir versprochen, denen wir mit Verlangen entgegen gesehen haben. Von der Mutter füge ich hier ein kleines Briefchen bey. Behalte mich und meine Frau in freundschaftlichen Andencken, auch von Minna soll ich Dich grüßen
Der Deinige
Karl Schlegel
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