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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="5596"><titleStmt><title>Philipp Joseph von Rehfues an August Wilhelm von Schlegel</title><editor><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName><persName role="Technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Bearbeiterin"><forename>Olivia</forename><surname>Varwig</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-marburg.de">Philipps-Universität Marburg</orgName><orgName ref="https://www.slub-dresden.de">Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier / Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/contact">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition><persName role="Bearbeiter/in"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname></persName><persName role="Bearbeiter/in"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName></edition></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 3.0 DE)</licence><ab type="version">version-01-22</ab><ab type="edition">Digitale Edition der Korrespondenz August Wilhelm Schlegels</ab><ab type="state">Neu transkribiert und ausgezeichnet; zweimal kollationiert</ab></availability><date when="2022-01-26"/><idno type="url">https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/letters/view/5596</idno></publicationStmt><sourceDesc><msDesc n="carrier2"><msIdentifier><institution>Dresden, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek</institution><idno type="signatur">Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.19,Nr.73</idno></msIdentifier><physDesc><objectDesc><ab type="oai">DE-611-36842</ab><ab type="alternativeOai">DE-611-2081506</ab><ab type="alternativeSignatur">Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.19,S.245-248</ab><ab type="type">Manuscript</ab><ab type="subtype">Original</ab><ab type="pages">4 S. auf Doppelbl., hs. m. U.</ab><ab type="paper">21,6 x 13,5 cm</ab></objectDesc></physDesc></msDesc><listRelation><relation name="Konzept" ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/letters/xml/1800"/></listRelation></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/letters/view/5596"><correspAction type="sent"><persName key="2325" ref="http://d-nb.info/gnd/116392576">Philipp Joseph von Rehfues</persName><placeName key="5156" ref="http://d-nb.info/gnd/1052295622">Römlinghoven</placeName><date when="1841-07-24">1841-07-24</date></correspAction><correspAction type="received"><persName key="766" ref="http://d-nb.info/gnd/118607960">August Wilhelm von Schlegel</persName><placeName key="887" ref="http://d-nb.info/gnd/1001909-1">Bonn</placeName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier2" url="https://digital.slub-dresden.de/data/kitodo/AWvS_DE-611-36842_Bd.19/AWvS_DE-611-36842_Bd.19_tif/jpegs/00000245.tif.original.jpg"/><graphic n="2" decls="carrier2" url="https://digital.slub-dresden.de/data/kitodo/AWvS_DE-611-36842_Bd.19/AWvS_DE-611-36842_Bd.19_tif/jpegs/00000246.tif.original.jpg"/><graphic n="3" decls="carrier2" url="https://digital.slub-dresden.de/data/kitodo/AWvS_DE-611-36842_Bd.19/AWvS_DE-611-36842_Bd.19_tif/jpegs/00000247.tif.original.jpg"/><graphic n="4" decls="carrier2" url="https://digital.slub-dresden.de/data/kitodo/AWvS_DE-611-36842_Bd.19/AWvS_DE-611-36842_Bd.19_tif/jpegs/00000248.tif.original.jpg"/></facsimile><text><body><div><p><milestone unit="start" n="2871"/>[1]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="2871"/> Haus <placeName key="5156">Römlinghof</placeName>, d. 24. <hi rend="family:Courier">Juli</hi> 1841.<lb/>Ich kann die officielle Anlage nicht abgehen lassen, ohne sie mit wenigen Worten der Theilnahme an Ihrem Wohlbefinden zu begleiten. Meine letzten Nachrichten darüber sind von <persName key="5228"><persName key="5205">meinen Söhnen</persName></persName>, deren einer Ew. Hochwohlgeboren unter den Linden begegnet ist, aber nicht wagte, Sie anzureden, sondern mit einem Zeichen seiner Ehrerbietung vorüber gegangen ist. Sie haben Beiden die unverdiente Ehre eines Besuchs erwiesen. Ich nehme sie für mich in Anspruch und bezeuge Ihnen meinen herzlichsten Dank dafür<lb/><milestone unit="start" n="2872"/>[2]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="2872"/> Ich vermuthe Sie nun in voller Arbeit an den Handschriften <persName key="1094">des grossen Königs</persName>, und freue mich der, wenn nicht schnellern, doch gründlichern und würdigern Förderung, welche die <name key="3919" type="work">Herausgabe <name key="4036" type="work">seiner Werke</name></name> durch Ew. Hochwohlgeboren erhalten wird. Wenn man nur nicht zu sehr damit eilen will! Die Meisten werden die Zögerung nicht begreifen, weil nur Wenige die Schwierigkeiten zu ermessen vermögen.<lb/><persName key="2566">H.  <hi rend="family:Courier">Lassenʼs</hi></persName> Vocation nach <placeName key="665">Copenhagen</placeName> wird <persName key="3942">dem Herrn Minister</persName> jetzt vorliegen. Ich habe auf eine Zulage von 300. <milestone unit="start" n="21357"/>T.<note type="Sachkommentar"><title>Taler</title></note><milestone unit="end" n="21357"/> für ihn angetragen und hoffe, daß sie bewilliget werden werde. Ein Wort von Ihnen über seinen Werth als Gelehrter und als Mensch wird mehr wirken, als mein officieller <milestone unit="start" n="2873"/>[3]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="2873"/> Bericht, ob ich gleich die ganze Ueberzeugung, die ich mit Ew. Hochwohlgeboren über ihn theile, mit Wärme ausgesprochen habe.<lb/>Trotz dem unerbittlich schlechten Wetter bin ich noch auf dem Land, wie Sie sehen. Uebrigens fehlt es uns nicht an Gesellschaft. <persName key="5225">Mein Schwager von Hecht</persName>, der die Ehre hat, Ihnen persönlich bekannt zu sein, ist mit seiner ganzen Familie bei uns. <persName key="5226">Unser Vetter Neufville</persName>, der im Frühjahr aus Spanien zurückgekehrt ist, kommt oft und Mancher Ihrer Hn. Collegen hat mich schon mit seinem Besuch erfreut. Eine grosse Reparatur an dem Dach über meiner Wohnung zu <placeName key="887"><hi rend="family:Courier">Bonn</hi></placeName> wird meinen <milestone unit="start" n="2874"/>[4]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="2874"/> Aufenthalt mehr verlängern, als ich früher rechnete. Die Genehmigung dazu ist gestern erst bei mir eingegangen.<lb/>Eben lese ich in der Vorrede <name key="5224" type="work">der <hi rend="family:Courier">Romances historicos de <persName key="5223">Don Angel de Saavedra, Duque de Rivas</persName></hi></name><hi rend="family:Courier">. <placeName key="5227">Madrid</placeName>.</hi> 1841: S. XVI.<lb/><hi rend="family:Courier">El primero que ha escrito contra el romance ha sido un estrangero; el aleman Schelegel, (sic!) el que sin negarle gracia y gallardiá, decide que no es capaz de la poesia digna de elogios y de imitacion pp</hi><lb/>Sie werden nur weitläuftig durch schöne Stellen aus den besten ältern spanischen Dichtern harcelirt und sollen dann durch die Gedichte selbst vollkommen aus dem Feld geschlagen werden.<lb/>Ich wiederhole meine aufrichtigsten Wünsche für Ihr Wohlbefinden u. Ihre Erfolge u. bin mit gewohnter Verehrung Ew. Hochwohlg. gstr. Dr.<lb/><hi rend="family:Courier">v. Rehfues.</hi></p></div></body></text></TEI>
