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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="5890"><titleStmt><title>Theodor Thomas an August Wilhelm von Schlegel</title><editor><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName><persName role="Technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Bearbeiterin"><forename>Olivia</forename><surname>Varwig</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-marburg.de">Philipps-Universität Marburg</orgName><orgName ref="https://www.slub-dresden.de">Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier / Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/contact">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition><persName role="Bearbeiter/in"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname></persName><persName role="Bearbeiter/in"><forename>Olivia</forename><surname>Varwig</surname></persName></edition></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 3.0 DE)</licence><ab type="version">version-01-22</ab><ab type="edition">Digitale Edition der Korrespondenz August Wilhelm Schlegels</ab><ab type="state">Neu transkribiert und ausgezeichnet; zweimal kollationiert</ab></availability><date when="2022-01-26"/><idno type="url">https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/letters/view/5890</idno></publicationStmt><sourceDesc><msDesc n="carrier2"><msIdentifier><institution>Dresden, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek</institution><idno type="signatur">Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.27,Nr.5</idno></msIdentifier><physDesc><objectDesc><ab type="oai">DE-611-36910</ab><ab type="alternativeOai">DE-611-2088197</ab><ab type="alternativeSignatur">Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.27,S.23-24</ab><ab type="type">Manuscript</ab><ab type="subtype">Original</ab><ab type="pages">2 S., hs. m. U.</ab><ab type="paper">27,8 x 22,5 cm</ab><ab type="note">Empfangsort erschlossen.</ab></objectDesc></physDesc></msDesc></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/letters/view/5890"><correspAction type="sent"><persName key="8919">Theodor Thomas</persName><placeName key="887" ref="http://d-nb.info/gnd/1001909-1">Bonn</placeName><date when="1841-07-02">1841-07-02</date></correspAction><correspAction type="received"><persName key="766" ref="http://d-nb.info/gnd/118607960">August Wilhelm von Schlegel</persName><placeName key="15" ref="http://d-nb.info/gnd/2004272-3">Berlin</placeName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier2" url="https://digital.slub-dresden.de/data/kitodo/AWvS_DE-611-36910_Bd.27/AWvS_DE-611-36910_Bd.27_tif/jpegs/00000023.tif.original.jpg"/><graphic n="2" decls="carrier2" url="https://digital.slub-dresden.de/data/kitodo/AWvS_DE-611-36910_Bd.27/AWvS_DE-611-36910_Bd.27_tif/jpegs/00000024.tif.original.jpg"/></facsimile><text><body><div><p><milestone unit="start" n="24520"/>[1]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="24520"/> Hochwohlgeborener,<lb/>hochgeehrtester Herr!<lb/>Den Ausdruck der innigsten Freude über Ew. Hochwohlgeboren fortwährendes ungetrübtes Wohlbefinden darbringend, wage ich es eine sehr angenehme Pflicht durch die Benachrichtigung zu erfüllen, daß <persName key="2417"><persName key="2418">Alle in Ihrem Hause</persName></persName> sich einer guten Gesundheit erfreuen; die Pferde nicht minder. Jedoch werden wir alle uns dann erst ganz glücklich fühlen, wenn <persName key="766">der Herr von <hi rend="family:Courier">Schlegel</hi></persName> <placeName key="887">unserer Stadt</placeName> und seinem Hause, das sich mit jedem Tage mehr verschönert, wiedergegeben seyn werden und mir namentlich die Ehre wird, wie ich hoffe, Hochdemselben wieder dienen zu dürfen.<lb/>Nach Ew. Hochwohlgeboren überaus gütiger Anweisung habe ich die Zeit Ihrer Abwesenheit zu tieferem Studium des Französischen, mit minderer Beachtung des Englischen, sorgfältig benutzt, und bin auch in der Zwischenzeit durch ein beihülfliches Geschenk von 25 Thalern, das mir <persName key="3585">des Königs <milestone unit="start" n="24521"/>[2]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="24521"/> Majestät</persName> zu bewilligen geruhten, in den Stand gesetzt worden mir die unentbehrlichsten Bücher anzuschaffen. Indessen würde es mir großen Nutzen bringen, wenn ich wenigstens einen Monat in Frankreich zubringen könnte; aber dazu fehlen mir einstweilen die erfoderlichen Mittel. Um mir diese letzteren zu erwerben, ist es nunmehr mein heißester Wunsch endlich an einer Königl. höheren Bürgerschule eine Anstellung zu erlangen. Die Hoffnung des Gelingens hält mich aufrecht, und der erhabene Schutz <persName key="766">eines unschätzbaren Gönners</persName>, dessen europäischer Name so viel vermag, gewährt mir unendlichen Trost und läßt mich der Zukunft ruhig entgegenharren.<lb/>Mit der inständigsten Bitte, die von mir genommene Freiheit geneigtest entschuldigen zu wollen, verbinde ich den Ausdruck der unbegränztesten Hochachtung, mit welcher in tiefster Ehrerbietung verharre als <lb/>Ew. Hochwohlgeboren<lb/>gehorsamster Diener<lb/>Th. Thomas.<lb/><placeName key="887">Bonn</placeName>, d. 2. Juli 1841.</p></div></body></text></TEI>
