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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="5988"><titleStmt><title>Christian Friedrich Tieck an August Wilhelm von Schlegel</title><editor><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName><persName role="Technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Bearbeiterin"><forename>Olivia</forename><surname>Varwig</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-marburg.de">Philipps-Universität Marburg</orgName><orgName ref="https://www.slub-dresden.de">Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier / Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/contact">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition><persName role="Bearbeiter/in"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname></persName><persName role="Bearbeiter/in"><forename>Olivia</forename><surname>Varwig</surname></persName></edition></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 3.0 DE)</licence><ab type="version">version-01-22</ab><ab type="edition">Digitale Edition der Korrespondenz August Wilhelm Schlegels</ab><ab type="state">Neu transkribiert und ausgezeichnet; zweimal kollationiert</ab></availability><date when="2022-01-26"/><idno type="url">https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/letters/view/5988</idno></publicationStmt><sourceDesc><msDesc n="carrier2"><msIdentifier><institution>Dresden, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek</institution><idno type="signatur">Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.28,Nr.50</idno></msIdentifier><physDesc><objectDesc><ab type="oai">DE-611-36934</ab><ab type="alternativeOai">DE-611-2091710</ab><ab type="alternativeSignatur">Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.28,S.193-194</ab><ab type="type">Manuscript</ab><ab type="subtype">Original</ab><ab type="pages">2 S., hs.</ab><ab type="paper">19,4 x 11,2 cm</ab><ab type="note">Empfangsort erschlossen.</ab></objectDesc></physDesc></msDesc></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/letters/view/5988"><correspAction type="sent"><persName key="56" ref="http://d-nb.info/gnd/118757490">Christian Friedrich Tieck</persName><placeName key="226" ref="http://d-nb.info/gnd/2004253-X">Bern</placeName><date when="1812-05-02">1812-05-02</date></correspAction><correspAction type="received"><persName key="766" ref="http://d-nb.info/gnd/118607960">August Wilhelm von Schlegel</persName><placeName key="228" ref="http://d-nb.info/gnd/1027948-9">Coppet</placeName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier2" url="https://digital.slub-dresden.de/data/kitodo/AWvS_DE-611-36934_Bd.28/AWvS_DE-611-36934_Bd.28_tif/jpegs/00000193.tif.original.jpg"/><graphic n="2" decls="carrier2" url="https://digital.slub-dresden.de/data/kitodo/AWvS_DE-611-36934_Bd.28/AWvS_DE-611-36934_Bd.28_tif/jpegs/00000194.tif.original.jpg"/></facsimile><text><body><div><p><milestone unit="start" n="25652"/>[1]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="25652"/> <placeName key="226">Bern</placeName> den 2ten May 1812.<lb/>Ich fange an mich selbst zu bewundern geliebter Freund das ich ordentlich 4 mahl wöchentlich an ein und eben denselben Menschen schreiben kann der du bist, ja das ich es auch tun würde wenn du gar nichts für mich schriebest. Doch hatt mir heut <persName key="2102">M.</persName> mehreres was mich betrift aus deinem Brif mitgetheilt. Mit dem amüsiren in der SonntagsGesellschaft ist es oft wohl nicht so recht bestellt, doch geth es eben nicht anders, ihr fehlt ein Theil der Seele, und diese wird ihr auch so bald nicht wieder kommen, und am Ende sind ja doch alle andern sehr unbedeutend, die <hi rend="overstrike:1"><milestone unit="start" n="25654"/>xxxxx</hi><note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Vermutlich vom Empfänger geschwärzt</title></note><milestone unit="end" n="25654"/><hi rend="overstrike:1"></hi> wird ja nur sehr selten lebendiger, die <hi rend="overstrike:1"><milestone unit="start" n="25655"/>xxxxx</hi><note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Vermutlich vom Empfänger geschwärzt</title></note><milestone unit="end" n="25655"/><hi rend="overstrike:1"></hi> ist ja eigentlich gar nichts, die <hi rend="overstrike:1"><milestone unit="start" n="25660"/>xxxxx</hi><note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Vermutlich vom Empfänger geschwärzt</title></note><milestone unit="end" n="25660"/><hi rend="overstrike:1"></hi> gar zu häßlich, und die <hi rend="overstrike:1"><milestone unit="start" n="25656"/>xxx</hi><note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Vermutlich vom Empfänger geschwärzt</title></note><milestone unit="end" n="25656"/><hi rend="overstrike:1"></hi> nur langweilig und lästig <hi rend="overstrike:1"><milestone unit="start" n="25657"/>xxxxx</hi><note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Vermutlich vom Empfänger geschwärzt</title></note><milestone unit="end" n="25657"/><hi rend="overstrike:1"></hi> selbst am Ende nur interressant durch sein Bewerben um <hi rend="overstrike:1"><milestone unit="start" n="25658"/>xxxxx</hi><note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Vermutlich vom Empfänger geschwärzt</title></note><milestone unit="end" n="25658"/><hi rend="overstrike:1"></hi> <hi rend="overstrike:1"><milestone unit="start" n="25659"/>xxxx</hi><note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Vermutlich vom Empfänger geschwärzt</title></note><milestone unit="end" n="25659"/><hi rend="overstrike:1"></hi> höchstens possierlich, und <hi rend="overstrike:1"><milestone unit="start" n="25661"/>xxx</hi><note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Vermutlich vom Empfänger geschwärzt</title></note><milestone unit="end" n="25661"/><hi rend="overstrike:1"></hi> oft ganz einzig und allein nur für die eine da das es ganz unmöglich ist ihm Rede abzugewinnen. Mir wenigstens scheint es als ob der ganzen Gesellschaft seit du fehlst der Zusammenhang fehlte, oder kommt dis nur von dem Gefühl her, das ich jezt nicht recht mehr weis weshalb ich in der Gesellschaft bin? Denn mich jezt noch um der kleinen H viel zu thun machen, damit er nur größere Freiheit habe, scheint mir ja ganz thöriht zu sein. Doch ich gerathe in Albernheiten hinein. Ich habe mich heut noch nicht um <persName key="1172">den H. Anno</persName> bekümmern können, und habe auch vielleicht Morgen noch zu verwirrte Geschäfte, Ich soll noch einiges an den Portraiten machen, als einen Rand herum und dergleichen, dann es mehrern Personen zeigen als <persName key="10561">dem alten Müslin</persName>, <persName key="3399">Haller</persName>, u dergleichen. Deinen Brif auf die Post besorgen, und <name key="11405" type="work">das Portrait <persName key="11406">der Herrmann</persName></name> fortsetzen Auch <name key="11409" type="work">das des alten Müslins</name> vorbereiten, das heißt Papier <milestone unit="start" n="25653"/>[2]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="25653"/> anschaffen, die Grösse u Format besprehen und dergleichen. Doch will ich alsdann noch zu <persName key="10517">Wiß</persName> gehen das er mir die Bücher besorgt. Wäre <persName key="5554">Horner</persName> hier wüßte ich es aber schon, und schrieb dir heut Abend die Antwort. <hi rend="overstrike:1"><milestone unit="start" n="25662"/>xxxxxxxxxxxxxxxx</hi><note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Vermutlich vom Empfänger geschwärzt</title></note><milestone unit="end" n="25662"/><hi rend="overstrike:1"></hi> heut die ihr gemachten Verse mitgeschikt, sie hatt es gegen meinen willen gethan, bei den andern habe ich mich beim Abschreiben auch vielfach geschämt, wegen der undeutschen und schlechten construktionen, heut hatt mir auch die <hi rend="overstrike:1"><milestone unit="start" n="25663"/>xxxxx</hi><note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Vermutlich vom Empfänger geschwärzt</title></note><milestone unit="end" n="25663"/><hi rend="overstrike:1"></hi> gestanden es sei ihr zu lang gewesen, und sie hatt nur einige Strophen davon genommen, das hatt mich wirklich lachen gemacht, weil ungeschikterweise sie zu sehr in einander greiffen.</p></div></body></text></TEI>
