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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="7518"><titleStmt><title>Caroline de La Motte-Fouqué an August Wilhelm von Schlegel</title><editor><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName><persName role="Technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Bearbeiterin"><forename>Olivia</forename><surname>Varwig</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-marburg.de">Philipps-Universität Marburg</orgName><orgName ref="https://www.slub-dresden.de">Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier / Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/contact">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition><persName role="Bearbeiter/in"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname></persName><persName role="Bearbeiter/in"><forename>Olivia</forename><surname>Varwig</surname></persName></edition></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 3.0 DE)</licence><ab type="version">version-01-22</ab><ab type="edition">Digitale Edition der Korrespondenz August Wilhelm Schlegels</ab><ab type="state">Neu transkribiert und ausgezeichnet; zweimal kollationiert</ab></availability><date when="2022-01-26"/><idno type="url">https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/letters/view/7518</idno></publicationStmt><sourceDesc><msDesc n="carrier2"><msIdentifier><institution>Kraków, Biblioteka Jagiellońska</institution></msIdentifier><physDesc><objectDesc><ab type="type">Manuscript</ab><ab type="subtype">Original</ab><ab type="note">Datum erschlossen. – Datierung: Vgl. Schlegels Antwort vom 23.09.1802. Im Brief ist außerdem vom Montag, den 27. die Rede; der 27. September 1802 war ein Montag. Zudem arbeitete Schlegel gerade an der Übersetzung des von Caroline erwähnten Schauspiels „La devoción de la cruz“ („Die Andacht zum Kreuze“) von Calderón, die 1803 im ersten Band des „Spanischen Theaters“ erschien.</ab></objectDesc></physDesc></msDesc></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/letters/view/7518"><correspAction type="sent"><persName key="816" ref="http://d-nb.info/gnd/118692321">Caroline de La Motte-Fouqué</persName><placeName key="219" ref="http://d-nb.info/gnd/4393249-6">Nennhausen</placeName><date when="1802-09-18">18. [September 1802]</date></correspAction><correspAction type="received"><persName key="766" ref="http://d-nb.info/gnd/118607960">August Wilhelm von Schlegel</persName><placeName key="15" ref="http://d-nb.info/gnd/2004272-3">Berlin</placeName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier2" url="https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-0558-f.jpg"/><graphic n="2" decls="carrier2" url="https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-0558-g.jpg"/><graphic n="3" decls="carrier2" url="https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-0558-h.jpg"/><graphic n="4" decls="carrier2" url="https://august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-0558-i.jpg"/></facsimile><text><body><div><p><milestone unit="start" n="14980"/>[1]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="14980"/> <hi rend="underline:1"><placeName key="219">Nennhausen</placeName> den 18</hi><hi rend="underline:1;offset:4">ten</hi><hi rend="underline:1">.</hi><lb/>Ich habe lange gesonnen, ob man vom Zufalle, oder den freien Willen der Menschen etwas erwarten dürfe? aber ich weiß es nun wol, die Welt wird beherrscht durch die mächtigern Geister, und das sind vor allen die Frauen. Wir handeln, wo die Männer klüglich erwägen, und so ist die That geschehen ehe sie sie zu denken wagen. Sie sind ein Geweihter, und haben wol längst schon unsre stille Gewalt anerkannt, darum lassen Sie sich auch jetzt nur sanft beherrschen, und folgen Sie gern den freundlichen Wink des Schickahls. Es sind seltsame Dinge über Sie und <persName key="42">H. <hi rend="family:Courier">Bernhardi</hi></persName> beschlossen. Es gilt nichts weniger als Sie Beide im Fluge hieher zu bringen. Der 27<hi rend="offset:4;underline:1">t</hi> als der künftige Montag, ist dazu festgesetzt. Vier muntre Pferde erwarten Sie auf der Hälfte des Weges, und bringen Sie in wenigen Stunden zu uns. <persName key="220"><hi rend="family:Courier">Fouqué</hi></persName> ist in diesen Tagen <milestone unit="start" n="14981"/>[2]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="14981"/> noch in unsrer Mitte, und Sie dürfen mir um so weniger die Freude versagen, Sie hier zu sehen. <persName key="952">Mein Vater</persName> begrüßt den Dichter <name key="77" type="work">des Ion</name> achtungsvoll, und vereinigt seine Wünsche mit den meinigen. Täuschen Sie unsre frohe Erwartungen nicht, und dehmüthigen Sie mich nicht so schnell in meiner stolzesten Vorausetzung, selbst den Unsterblichen gebieten zu dürfen. Ich verlasse Sie, in der festen Hofnung Sie am Montage zu sehen, und bitte Sie mich H. <hi rend="family:Courier">Bernhardi</hi> zu empfehlen, und ihm meine Bitte recht dringend vorzutragen.<lb/>Ihre<lb/>Ergebne C. <hi rend="family:Courier">Rochow</hi>.<lb/>Damit <persName key="42">H. <hi rend="family:Courier">Bernhardis</hi></persName> Geograpfie Sie nicht irre führe, sage ich Ihnen noch eiligst, daß <placeName key="219"><hi rend="family:Courier">Nennhausen</hi></placeName> bei <placeName key="1745"><hi rend="family:Courier">Rathenow</hi></placeName> liegt, und daß Ihr Weg Sie über <placeName key="5900"><hi rend="family:Courier">Wustermark</hi></placeName> führt. In dem zunächst daran stoßenden Dorfe <placeName key="5899"><hi rend="family:Courier">Dirotz</hi></placeName> erwarten Sie im schwarzen Adler die Pferde. O ich bitte Sie noch einmal, doch ja zu kommen. Möge Sie <name key="748" type="work">die Andacht zum Kreutze</name> und <name key="77" type="work">der herrliche Ion</name> hieher geleiten, damit auch der heißeste Wunsch erfüllt werde.<lb/><milestone unit="start" n="14982"/>[3]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="14982"/> [leer]<lb/><milestone unit="start" n="14983"/>[4]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="14983"/> Dem Herrn Professor<lb/><hi rend="family:Courier">A: W: Schlegel</hi>. <lb/>an der Jungferbrücke<lb/>No: <hi rend="underline:1">10.</hi><lb/><hi rend="underline:1">in</hi> <lb/><hi rend="family:Courier;underline:1"><placeName key="15">Berlin</placeName><lb/></hi></p></div></body></text></TEI>
