• Johann Joachim Eschenburg to August Wilhelm von Schlegel

  • Place of Dispatch: Braunschweig · Place of Destination: Hannover · Date: 30.04.1791
Edition Status: Newly transcribed and labelled; double collated
    Metadata Concerning Header
  • Sender: Johann Joachim Eschenburg
  • Recipient: August Wilhelm von Schlegel
  • Place of Dispatch: Braunschweig
  • Place of Destination: Hannover
  • Date: 30.04.1791
  • Notations: Empfangsort erschlossen.
    Manuscript
  • Provider: Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
  • OAI Id: DE-1a-33449
  • Classification Number: Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.7,Nr.84
  • Number of Pages: 1S. auf Doppelbl., hs. m. U.
  • Format: 22,9 x 19 cm
  • Incipit: „[1] Braunschweig, d. 30 April, 1791./.
    Bald nach dem Empfange Ihres Briefes, mein theuerster Freund, erhielt ich auch von Hrn. Muilman [...]“
[1] Braunschweig, d. 30 April, 1791./.
Bald nach dem Empfange Ihres Briefes, mein theuerster Freund, erhielt ich auch von Hrn. Muilman einen Brief, und in demselben die Einlage an Sie. Beide theile ich Ihnen mit. In dem Briefe an Sie lag die Anweisung an den hiesigen Kaufmann Kalm auf die bewussten 100 Fl. Da Sie nun diese wieder hätten hieher schicken müssen, so nahm ich sie heraus, gab sie bescheinigt Hrn. Kalm, u. ließ mir von ihm eine Anweisung nach Hannover geben, die ich Ihnen hier beilege, u. worin der Betrag sogleich im Golde berechnet ist. Um nun von meiner Seite nichts aufzuhalten, habe ich Ihnen auch sogleich die versprochnen Briefe besorgt. Den Obrist. v. Prehn besuchen Sie nur sogleich nach Ihrer Ankunft. Mit den Briefen nach dem Haag u. nach Leiden eilt es gar nicht; ich habe sie bloß für Sie geschrieben, u. wünsche daher, daß Sie selbst sie bestellen mögen, wenn es auch so bald nicht geschieht. – Den Tag Ihrer Abreise melden Sie doch Hrn. M. vorläufig. Je eher Sie kommen, desto lieber wirds ihm seyn. – Und nun, mein Liebster, leben Sie sehr wohl und reisen recht beglückt! Innigst wird michs freuen, wenn Sie in Ihrer neuen Lage recht vollkommen zufrieden sind. Ich hoffʼ es immer mehr. Lassen Sie michs nach einigen Wochen Ihres dortigen Aufenthalts nur mit zwei Worten wissen. Herzliche Empfehlungen an Ihre verehrungswürdigsten Eltern und Ihr ganzes Haus.
Der Ihrige
Eschenburg.
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[1] Braunschweig, d. 30 April, 1791./.
Bald nach dem Empfange Ihres Briefes, mein theuerster Freund, erhielt ich auch von Hrn. Muilman einen Brief, und in demselben die Einlage an Sie. Beide theile ich Ihnen mit. In dem Briefe an Sie lag die Anweisung an den hiesigen Kaufmann Kalm auf die bewussten 100 Fl. Da Sie nun diese wieder hätten hieher schicken müssen, so nahm ich sie heraus, gab sie bescheinigt Hrn. Kalm, u. ließ mir von ihm eine Anweisung nach Hannover geben, die ich Ihnen hier beilege, u. worin der Betrag sogleich im Golde berechnet ist. Um nun von meiner Seite nichts aufzuhalten, habe ich Ihnen auch sogleich die versprochnen Briefe besorgt. Den Obrist. v. Prehn besuchen Sie nur sogleich nach Ihrer Ankunft. Mit den Briefen nach dem Haag u. nach Leiden eilt es gar nicht; ich habe sie bloß für Sie geschrieben, u. wünsche daher, daß Sie selbst sie bestellen mögen, wenn es auch so bald nicht geschieht. – Den Tag Ihrer Abreise melden Sie doch Hrn. M. vorläufig. Je eher Sie kommen, desto lieber wirds ihm seyn. – Und nun, mein Liebster, leben Sie sehr wohl und reisen recht beglückt! Innigst wird michs freuen, wenn Sie in Ihrer neuen Lage recht vollkommen zufrieden sind. Ich hoffʼ es immer mehr. Lassen Sie michs nach einigen Wochen Ihres dortigen Aufenthalts nur mit zwei Worten wissen. Herzliche Empfehlungen an Ihre verehrungswürdigsten Eltern und Ihr ganzes Haus.
Der Ihrige
Eschenburg.
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