• Karl Vom Stein Zum Altenstein , Preußen. Ministerium der Geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten to August Wilhelm von Schlegel

  • Place of Dispatch: Berlin · Place of Destination: Paris · Date: 02.05.1821
Edition Status: Newly transcribed and labelled; double collated
    Metadata Concerning Header
  • Sender: Karl Vom Stein Zum Altenstein, Preußen. Ministerium der Geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten
  • Recipient: August Wilhelm von Schlegel
  • Place of Dispatch: Berlin
  • Place of Destination: Paris
  • Date: 02.05.1821
  • Notations: Nur Unterschrift eigenhändig.
    Manuscript
  • Provider: Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
  • OAI Id: DE-611-38971
  • Classification Number: Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.2(2),Nr.17
  • Number of Pages: 2 S., hs. m. U. u. Adresse
  • Format: 24,9 x 20,4 cm
  • Incipit: „[1] Die von Euer Hochwohlgeboren unter dem 7ten v. M. eingereichte Indische Druckprobe macht eine aeußerst gefällige typographische Wirkung und [...]“
[1] Die von Euer Hochwohlgeboren unter dem 7ten v. M. eingereichte Indische Druckprobe macht eine aeußerst gefällige typographische Wirkung und zweifle ich nicht, daß sie auch den Anforderungen der Kenner Indischer Schrift in allen Beziehungen entsprechen werde. Nach den Aeußerungen eines hiesigen Schriftgießers, welchem ich die von Euer Hochwohlgeboren eingesandten Indischen Typen, wie sie im Satze standen, habe vorlegen lassen, ist nicht die mindeste Schwierigkeit im Wege, den zweiten Guß der Indischen Schrift, mit welcher ich die hiesige Universität auszustatten beabsichtige, nach den in Paris verfertigten Matrizen hier zu besorgen, zumal wenn auch die dafür eingerichteten Instrumente des Gußes hierher gesandt werden. Euer Hochwohlgeboren veranlaße ich daher, sobald der erste für die Universität in Bonn bestimmte Guß der Indischen Schrift in Paris gemacht seyn wird, den ganzen Apparat, und zwar die Stempel, Matrizen und die Instrumente des Gusses bald gefälligst zum weiteren Gebrauche hierher zu senden. Indem ich Euer Hochwohlgeboren wegen des umsichtigen Eifers, und der ausdauernden Sorgfalt, mit welcher Sie Sich dem mühsamen und schwierigen Geschäfte in Hinsicht der Indischen [2] Schrift bisher unterzogen haben, meinen besondern Beifall hierdurch zu erkennen gebe, erneuere ich zugleich mit Vergnügen die Versicherung meiner ausgezeichneten Ihnen gewidmeten Hochachtung.
Berlin den 2ten Mai 1821.
Der Minister der Geistlichen, Unterrichts und Medizinal Angelegenheiten.
Altenst.

An
den Professor
Herrn A. W. von Schlegel
Hochwohlgeboren
in
Paris.
2000.
[1] Die von Euer Hochwohlgeboren unter dem 7ten v. M. eingereichte Indische Druckprobe macht eine aeußerst gefällige typographische Wirkung und zweifle ich nicht, daß sie auch den Anforderungen der Kenner Indischer Schrift in allen Beziehungen entsprechen werde. Nach den Aeußerungen eines hiesigen Schriftgießers, welchem ich die von Euer Hochwohlgeboren eingesandten Indischen Typen, wie sie im Satze standen, habe vorlegen lassen, ist nicht die mindeste Schwierigkeit im Wege, den zweiten Guß der Indischen Schrift, mit welcher ich die hiesige Universität auszustatten beabsichtige, nach den in Paris verfertigten Matrizen hier zu besorgen, zumal wenn auch die dafür eingerichteten Instrumente des Gußes hierher gesandt werden. Euer Hochwohlgeboren veranlaße ich daher, sobald der erste für die Universität in Bonn bestimmte Guß der Indischen Schrift in Paris gemacht seyn wird, den ganzen Apparat, und zwar die Stempel, Matrizen und die Instrumente des Gusses bald gefälligst zum weiteren Gebrauche hierher zu senden. Indem ich Euer Hochwohlgeboren wegen des umsichtigen Eifers, und der ausdauernden Sorgfalt, mit welcher Sie Sich dem mühsamen und schwierigen Geschäfte in Hinsicht der Indischen [2] Schrift bisher unterzogen haben, meinen besondern Beifall hierdurch zu erkennen gebe, erneuere ich zugleich mit Vergnügen die Versicherung meiner ausgezeichneten Ihnen gewidmeten Hochachtung.
Berlin den 2ten Mai 1821.
Der Minister der Geistlichen, Unterrichts und Medizinal Angelegenheiten.
Altenst.

An
den Professor
Herrn A. W. von Schlegel
Hochwohlgeboren
in
Paris.
2000.
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