• Ludwig Emanuel Ernst to August Wilhelm von Schlegel

  • Place of Dispatch: Pillnitz · Place of Destination: Unknown · Date: 28.06.1808
Edition Status: Newly transcribed and labelled; double collated
    Metadata Concerning Header
  • Sender: Ludwig Emanuel Ernst
  • Recipient: August Wilhelm von Schlegel
  • Place of Dispatch: Pillnitz
  • Place of Destination: Unknown
  • Date: 28.06.1808
    Manuscript
  • Provider: Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
  • OAI Id: APP2712-Bd-5
  • Classification Number: Mscr.Dresd.App.2712,B,18,16
  • Number of Pages: 1 S., hs. m. U.
  • Format: 25,9 x 18,4 cm
  • Incipit: „[1] Inliegenden Brief, werthester Herr Bruder, suchte die Frau Bar. v. Stael in Leipzig und Dresden, worauf er mir von [...]“
[1] Inliegenden Brief, werthester Herr Bruder, suchte die Frau Bar. v. Stael in Leipzig und Dresden, worauf er mir von der Post zur richtigen Beförderung, woran ich mich hierdurch acquittire, zugeschickt ward.
Wie schnell sind die glücklichen Tage, Sie in Dresden zu haben, dahin. Wie sehnen wir uns nach Briefen von Ihnen! Der guten Mutter wird Ihr flüchtiges Durcheilen durch Hannover auch nicht behagt haben. Was sagen Sie zu des dortigen Brandes Kritick des Zeitgeistes? ist Ihnen diese Schrift in die Hände gekommen? Meine Frau grüßet Sie, liebster Herr Bruder, aufs zärtlichste. Erhalten Sie uns, wir bitten Sie inständigst, das gnädige Andenken der außerordentlich liebenswürdigen Frau, die wir, in jetzigen außerordentlich unliebenswürdigen Zeiten, kennen zu lernen den Trost gehabt.
Ich umarme Sie, liebster Herr Bruder, mit innigster Freundschaft. Von Friedrich, der am 13ten abreisete, noch kein Wort aus Wien: ob ich ihm gleich viel Briefe und Schriften nachgesendet habe. Pillnitz, d. 28. Jun. 1808.
L. Emmanuel Ernst.
An Fräulein Albertine von uns und Auguste die besten Empfehlungen.
[2] [leer]
[1] Inliegenden Brief, werthester Herr Bruder, suchte die Frau Bar. v. Stael in Leipzig und Dresden, worauf er mir von der Post zur richtigen Beförderung, woran ich mich hierdurch acquittire, zugeschickt ward.
Wie schnell sind die glücklichen Tage, Sie in Dresden zu haben, dahin. Wie sehnen wir uns nach Briefen von Ihnen! Der guten Mutter wird Ihr flüchtiges Durcheilen durch Hannover auch nicht behagt haben. Was sagen Sie zu des dortigen Brandes Kritick des Zeitgeistes? ist Ihnen diese Schrift in die Hände gekommen? Meine Frau grüßet Sie, liebster Herr Bruder, aufs zärtlichste. Erhalten Sie uns, wir bitten Sie inständigst, das gnädige Andenken der außerordentlich liebenswürdigen Frau, die wir, in jetzigen außerordentlich unliebenswürdigen Zeiten, kennen zu lernen den Trost gehabt.
Ich umarme Sie, liebster Herr Bruder, mit innigster Freundschaft. Von Friedrich, der am 13ten abreisete, noch kein Wort aus Wien: ob ich ihm gleich viel Briefe und Schriften nachgesendet habe. Pillnitz, d. 28. Jun. 1808.
L. Emmanuel Ernst.
An Fräulein Albertine von uns und Auguste die besten Empfehlungen.
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