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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="4846"><titleStmt><title>August Wilhelm von Schlegel an August Wilhelm Iffland</title><editor><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName><persName role="Technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Bearbeiterin"><forename>Olivia</forename><surname>Varwig</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-marburg.de">Philipps-Universität Marburg</orgName><orgName ref="https://www.slub-dresden.de">Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier / Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/version-07-20/contact">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition/></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 3.0 DE)</licence><ab type="version">version-07-20</ab><ab type="edition">Digitale Edition der Korrespondenz August Wilhelm Schlegels</ab><ab type="state">Einmal kollationierter Druckvolltext mit Registerauszeichnung</ab></availability><date when="2020-07-06"/><idno type="url">https://august-wilhelm-schlegel.de/version-07-20/letters/view/4846</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl n="carrier1"><title>Maltzahn, Wendelin von: Julius Caesar. Für die Bühne eingerichtet von A. W. Schlegel. In: Jahrbuch der Shakespeare-Gesellschaft 7 (1872), S. 68‒69.</title><idno type="print">Maltzahn1872_AWSanAWIffland_20121803</idno><publisher>DigiZeitschriften e.V.</publisher></bibl><msDesc n="carrier2"><msIdentifier><institution>Berlin, Landesarchiv</institution><idno type="signatur">A. Rep. 167, Akte 23</idno></msIdentifier><physDesc><objectDesc><ab type="type">Manuscript</ab><ab type="subtype">Original</ab><ab type="pages">1 S. auf Doppelbl., hs. m. U.</ab><ab type="note">Empfangsort erschlossen.</ab></objectDesc></physDesc></msDesc></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/version-07-20/letters/view/4846"><correspAction type="sent"><persName key="766" ref="http://d-nb.info/gnd/118607960">August Wilhelm von Schlegel</persName><placeName key="15" ref="http://d-nb.info/gnd/2004272-3">Berlin</placeName><date when="1803-12-20">1803-12-20</date></correspAction><correspAction type="received"><persName key="25" ref="http://d-nb.info/gnd/118555324">August Wilhelm Iffland</persName><placeName key="15" ref="http://d-nb.info/gnd/2004272-3">Berlin</placeName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier1" url="https://august-wilhelm-schlegel.de/version-07-20/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-036d-0.jpg"/><graphic n="2" decls="carrier1" url="https://august-wilhelm-schlegel.de/version-07-20/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-036d-1.jpg"/><graphic n="1" decls="carrier2" url="https://august-wilhelm-schlegel.de/version-07-20/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-05tu-f.jpg"/><graphic n="2" decls="carrier2" url="https://august-wilhelm-schlegel.de/version-07-20/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-05tu-g.jpg"/></facsimile><text><body><div><p>[1] Ew. Wohlgeboren verzeihen gütigst, dass ich durch Arbeiten verhindert, die letzte Besorgung des <name key="8105" type="work"><name key="4870" type="work">Julius Cäsar</name></name> einige Tage habe aufhalten müssen. Ich hoffe, nach den bisherigen Verabredungen bei der Durchsicht nichts übersehen zu haben; sollten noch Zweifel oder Schwierigkeiten vorkommen, so werde ich mich gern bemühen, sie wegzuräumen. In dieser Absicht habe ich eine Anmerkung beigelegt, die sich auf das Verzeichniss <orgName key="6729">der Decorationen</orgName> von <persName key="12775">Herrn Pauly</persName> bezieht.<lb/>Mit ausgezeichneter Hochachtung<lb/>Ew. Wohlgeboren<lb/>ergebenster<lb/><hi rend="slant:italic">A. W. Schlegel</hi>.<lb/><placeName key="15">Berlin</placeName>, den 20. December<lb/>1803.<lb/>[2]<lb/><hi rend="weight:bold">Anmerkung zu pag. 67 und 68.</hi><lb/>Ich finde bei dem Verzeichniss der Decorationen von <persName key="12775">Herrn Paulyʼs</persName> Hand bei der vierten Decoration des <hi rend="weight:bold">zweiten Aktes</hi> nach der jetzigen Eintheilung angemerkt, sie könne erst bei den Worten eintreten: „Kommt in das Capitol“, und der auf sie folgenden scenischen Anweisung: „<persName key="942">Cäsar</persName> geht in das Capitol, die Uebrigen folgen ihm, die Senatoren stehen auf.“<lb/>Wenn nicht eine solche Vorrichtung getroffen werden kann, dass das Andringen der beiden Wahrsager in einem äussern Gange, ausserhalb des Kreises, in welchem die Senatoren sitzen, vor sich gehe, so wird es allerdings so gemacht werden müssen. Auf keinen Fall aber dürfte diesselbe Strassen-Decoration bleiben, wo eben zuvor <persName key="12767">Portia</persName> aufgetreten ist. Denn sie schickt den Bedienten von ihrem Hause nach dem Capitol hin, um sich zu erkundigen, was vorgeht. Es wäre also widersprechend, dass <persName key="2692">Brutus</persName> gleich nachher mit dem Cäsar eben da, wo sie gewesen, vorbei zöge. Also würde eine andre ähnliche schmale Strassen-Decoration, vermittelst eines herabgelassenen Vorhanges, erfordert werden. Alsdann will ich zu bedenken geben, dass der Zug des Cäsar auf diese Art so schnell nach einander zweimal eintreten müsste, und dass im ersten Akt schon ein ähnlicher gewesen.<lb/>Wollte man jenen ersten Vorschlag befolgen, so dürfte nur eine Zeile, die <persName key="12768">Cassius</persName> pag. 68 sagt:<lb/>„Was? drängt ihr in der Strasse mit Gesuchen?“<lb/>so verändert werden:<lb/>„Was? drängt ihr in der Halle mit Gesuchen?<lb/>Kommt in das Capitolʼ,“<lb/>damit Alles gehörig übereinstimmte.</p></div></body></text></TEI>
