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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="1595"><titleStmt><title>Franz Bopp an August Wilhelm von Schlegel</title><editor><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName><persName role="Technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Bearbeiterin"><forename>Olivia</forename><surname>Varwig</surname><affiliation>Philipps-Universität Marburg</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-marburg.de">Philipps-Universität Marburg</orgName><orgName ref="https://www.slub-dresden.de">Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier / Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://august-wilhelm-schlegel.de/version-10-19/contact">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition/></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 3.0 DE)</licence><ab type="version">version-10-19</ab><ab type="edition">Digitale Edition der Korrespondenz August Wilhelm Schlegels</ab><ab type="state">Einmal kollationierter Druckvolltext mit Registerauszeichnung</ab></availability><date when="2019-10-15"/><idno type="url">https://august-wilhelm-schlegel.de/version-10-19/letters/view/1595</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl n="carrier1"><title>Lefmann, S.: Franz Bopp, sein Leben und seine Wissenschaft. Erste Hälfte. Berlin 1891, S. 93‒94.</title><idno type="print">362642923_BoppanAWS_04071822</idno><relatedItem target="http://digital.slub-dresden.de/id362642923"/></bibl><msDesc n="carrier2"><msIdentifier><institution>Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden</institution><repository key="http://digital.slub-dresden.de/idDE-611-38972"/><idno type="signatur">Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.3,Nr.71</idno></msIdentifier><physDesc><objectDesc><ab type="oai">DE-611-38972</ab><ab type="alternativeOai">DE-611-2453870</ab><ab type="alternativeSignatur">Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.3,S.291-294</ab><ab type="type">Manuscript</ab><ab type="subtype">Original</ab><ab type="pages">3 S. auf Doppelbl., hs. m. U. u. 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Juli 1822.<lb/>Hochgeehrtester Herr und Freund,<lb/>Es war mir sehr erfreulich, daß Sie bey Erscheinung des 3. Heftes <name key="2322" type="periodical">der lndischen Bibl.</name>, sich meiner freundschaftlich erinnert haben. Empfangen Sie meinen verbindlichsten Dank für dieses mir höchst schätzbare Geschenk. <name key="9943" type="work">Eine Recension des 2ten und 3ten Heftes</name> habe ich vor etwa 12 Tagen nach <placeName key="2">Göttingen</placeName> abgeschickt und um baldigen Abdruck gebeten, ich will Ihnen also hier nicht mit Auseinandersetzung meiner Ansichten beschwerlich fallen. – Daß mich die beiden Hefte die so vieles Treffliche enthalten recht sehr interessiren mußten versteht sich von selbst; ich glaube nicht, daß sie jemand mit größerer Theilnahme gelesen habe. Ihre Typen gefallen mir äußerst wohl, auch habe ich [2] meine Meinung darüber in meiner Anzeige ausgesprochen. Ich sehne mich nach der Erscheinung des 4ten Heftes, wo Sie uns mehr Originaltext versprechen. – Der Gießer findet die Arbeit der Stempel recht gut. Ich zweifle nicht, daß der Guß hier gut von Statten gehen werde; es wird aber geraume Zeit erfordern, da der Gießer sehr beschäftigt. Wäre ich früher in Preuß. Diensten gewesen, so würde ich <orgName key="5440">das Ministerium</orgName> zu bewegen gesucht haben, den Guß für Berlin ebenfalls in <placeName key="171">Paris</placeName> besorgen zu lassen; es wäre hierdurch Zeit gewonnen worden, und die Uebersendung des Apparats würde dann keine Eile gehabt haben. Die Typen, welche Sie früher als Proben von Paris geschickt haben, sind dem Gießer von vortheilhaftem Gebrauch; da aber seitdem manches verändert worden, so wäre es vielleicht gut, wenn der Gießer ein Exemplar von jedem Typen wie sie jetzt sind, in Händen hätte.<lb/>Hoffentlich werden sich die Bearbeiter des Sanskrits nach und nach bedeutend vermehren, sowie sich die Hülfsmittel [3] vermehren. <persName key="9">Humboldt</persName> hat schon sehr große Fortschritte gemacht und ist recht eifrig damit beschäftigt.<lb/>Ich bitte Sie mir Ihre freundschaftlichen Gesinnungen zu erhalten und die Versicherung der ausgezeichnetsten Hochachtung und Freundschaft zu genehmigen, womit ich stets verharre<lb/>Ew. Hochwohlgebornen<lb/>Ergebenster<lb/>F. Bopp.<lb/>Ich bitte Sie mir <persName key="1077">unseren trefflichen Freund Windischmann</persName> und <persName key="2389"><persName key="6848"><persName key="3722">seine Familie</persName></persName></persName> vielmal zu grüßen.<lb/>[4]</p></div></body></text></TEI>
