• August Wilhelm von Schlegel to Adelbert von Chamisso

  • Place of Dispatch: Genf · Place of Destination: Unknown · Date: [Februar 1811]
Edition Status: Single collated printed full text with registry labelling
    Metadata Concerning Header
  • Sender: August Wilhelm von Schlegel
  • Recipient: Adelbert von Chamisso
  • Place of Dispatch: Genf
  • Place of Destination: Unknown
  • Date: [Februar 1811]
  • Notations: Datum erschlossen.
    Printed Text
  • Provider: Dresden, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek
  • OAI Id: 379599392
  • Bibliography: Chamisso, Adelbert von: Werke. 6 Bde. Bd. 5: Leben und Briefe von Adelbert von Chamisso. Hg. v. Julius Eduard Hitzig. Berlin ⁵1864, S. 334‒335.
  • Incipit: „Zuvörderst danke ich Ihnen für die erfreulichen Mittheilungen von Fouqué. Wie rührt mich seine treue Anhänglichkeit! so etwas ist gar zu [...]“
    Language
  • German
Zuvörderst danke ich Ihnen für die erfreulichen Mittheilungen von Fouqué. Wie rührt mich seine treue Anhänglichkeit! so etwas ist gar zu selten, ja einzig in der heutigen Welt. Und im Grunde, was hat er mir zu verdanken? Ich habe mich an seinen ersten Dichtungen gefreut und sie herausgegeben, das ist alles. Solche Dichter bilden sich wohl selbst, ohne Meister. Ich will endlich einmal unverzüglich und ausführlich an ihn schreiben. Zu meinem großen Verdruß habe ich seinen vollendeten Sigurd noch nicht. Hätte er ihn nur geradezu nach Coppet geschickt oder auch an meinen Verleger in Heidelberg gefördert, so wäre er längst in meinen Händen.
Zuvörderst danke ich Ihnen für die erfreulichen Mittheilungen von Fouqué. Wie rührt mich seine treue Anhänglichkeit! so etwas ist gar zu selten, ja einzig in der heutigen Welt. Und im Grunde, was hat er mir zu verdanken? Ich habe mich an seinen ersten Dichtungen gefreut und sie herausgegeben, das ist alles. Solche Dichter bilden sich wohl selbst, ohne Meister. Ich will endlich einmal unverzüglich und ausführlich an ihn schreiben. Zu meinem großen Verdruß habe ich seinen vollendeten Sigurd noch nicht. Hätte er ihn nur geradezu nach Coppet geschickt oder auch an meinen Verleger in Heidelberg gefördert, so wäre er längst in meinen Händen.
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