28 September 1834.
Hochgeehrtester Herr und Freund
Ich bin Hn Jacobson gar sehr zu Danke verpflichtet daß er mir seit sechs und zwanzig Jahren, in denen wir uns nicht gesehen das erste Lebenszeichen gebracht, und nicht einmal dieses ist mir geblieben denn Gf Dietrichstein der Präfect der Hofbibliothek zu dem ich damit eilte um Ihrem Empfohlenen allen möglichen Vorschub zu leisten, gab mir den Brief nicht mehr zurück, indem Ihre Handschrift in der Sammlung der k. Hofbibthk von Autographen berühmter Männer durchaus nicht fehlen – dürfe.
[2] Von Ihrer indischen Bibliothek habe ich außer den zwei ersten Heften nie Etwas erhalten, meine Unternehmung dieser Art nämlich die Fundgruben des Orients sind leider aus Mangel an Unterstützung eingegangen; ich lase mirʼs nun mein eigenes Geld kosten, um so weit es mein Beutel erlaubt, pers. tur. od arab Texte drucken zu laßen, bin aber nicht so bescheiden wie Sie, da Sie meinen, daß man den Velagen nicht sagen dürfe, daß wenn die Großen u Reichen Nichts für die Littratur thun, man aus Liebe zur Sache selbst das Möglichste dafür thue. Genehmigen Sie die Frucht meiner Jüngsten Unternehm. dser Art im beilgnden Xenion als den Adruck der wahrsten und größten Hochachtg Ihres Ergebensten
Hammer.
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