• Barthold Georg Niebuhr an August Wilhelm von Schlegel

  • Absendeort: Bonn · Empfangsort: Bonn · Datum: Freitag, [Frühsommer, zwischen 1825 und 1830, wahrscheinlich 1826]
Editionsstatus: Neu transkribiert und ausgezeichnet; zweimal kollationiert
    Briefkopfdaten
  • Absender: Barthold Georg Niebuhr
  • Empfänger: August Wilhelm von Schlegel
  • Absendeort: Bonn
  • Empfangsort: Bonn
  • Datum: Freitag, [Frühsommer, zwischen 1825 und 1830, wahrscheinlich 1826]
  • Anmerkung: Datum sowie Absende- und Empfangsort erschlossen. – Datierung durch Niebuhrs Aufenthalt in Bonn. Das benutzte Briefpapier lässt auf das Jahr 1826 schließen.
    Handschrift
  • Datengeber: Dresden, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek
  • OAI Id: DE-611-35010
  • Signatur: Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.17,Nr.21
  • Blatt-/Seitenzahl: 1 S. auf Doppelbl., hs. m. U.
  • Format: 20,7 x 12,6 cm
  • Incipit: „[1] Eine mit Hypochondrie verbundene Unpäßlichkeit bey der ich auch keine Feder in die Hand nehmen mochte, ist Ursache gewesen [...]“
    Sprache
  • Deutsch
    Editorische Bearbeitung
  • Bamberg, Claudia
  • Varwig, Olivia
[1] Eine mit Hypochondrie verbundene Unpäßlichkeit bey der ich auch keine Feder in die Hand nehmen mochte, ist Ursache gewesen – wenn auch eine so wunderliche Ursache nicht entschuldigen, ja kaum glaublich erklären kann – daß ich nicht vorlängst die Anlage Ew Hochwohlgebohren zugesandt habe. Die stillschweigende Zusendung ist wenigstens die bescheidenste Einladung zur Theilnahme.
Es ist angenehm zu erfahren daß Ew Hochwohlgebohren den Lemaireschen Curtius besizen, und ich danke Ihnen verbindlichst für die Gewogenheit ihn mir mittheilen zu wollen. Erlauben Sie daß ich davon im Lauf des Sommers Gebrauch machen; wenn ich bey mit den Arbeiten stille stehen kann welche mich jezt beschäftigen.
Mit ausgezeichneter Hochachtung
Ew Hochwohlgebohren
ergebenster
Niebuhr
Freytags.
[2] [leer]
[3] [leer]
[4] [leer]
[1] Eine mit Hypochondrie verbundene Unpäßlichkeit bey der ich auch keine Feder in die Hand nehmen mochte, ist Ursache gewesen – wenn auch eine so wunderliche Ursache nicht entschuldigen, ja kaum glaublich erklären kann – daß ich nicht vorlängst die Anlage Ew Hochwohlgebohren zugesandt habe. Die stillschweigende Zusendung ist wenigstens die bescheidenste Einladung zur Theilnahme.
Es ist angenehm zu erfahren daß Ew Hochwohlgebohren den Lemaireschen Curtius besizen, und ich danke Ihnen verbindlichst für die Gewogenheit ihn mir mittheilen zu wollen. Erlauben Sie daß ich davon im Lauf des Sommers Gebrauch machen; wenn ich bey mit den Arbeiten stille stehen kann welche mich jezt beschäftigen.
Mit ausgezeichneter Hochachtung
Ew Hochwohlgebohren
ergebenster
Niebuhr
Freytags.
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