Jacquet, Eugène-Vincent-Stanislas
Jacquet, E. (LCAuth)
Jacquet, Eugène
Leben und Wirken
Belgischer Orientalist, Archäologe
Eugène Vincent Stanislas Jacquet studierte orientalische Sprachen am Collège de France unter Antoine-Léonard de Chézy, Abel Rémusat, Sylvestre de Sacy und Eugène Burnouf in Paris.
Seine Forschungsreisen führten ihn nach Indien, Persien und Zentralasien, nach China und Polynesien, wo er ethnographische, sprachwissenschaftliche und geographische Studien betrieb. Jacquet publizierte Aufsätze zur indologischen Numismatik und Epigraphik. Sein Plan eines „Corpus Inscriptionum Indicarum“ konnte er nicht vollenden, er verstarb mit 27 Jahren.
Beziehung zu August Wilhelm von Schlegel
Jacquet übersetzte 1839 einen Teil der Rāmāyana ins Französische, der unter dem Titel „L᾿Episode de Viçvâmitra“ erschien. Die Übersetzung ins Deutsche hatte AWS besorgt.
Quellen
GND WBIS unter der Dokumentnummer F94234, Fundstelle:
extern
Editionsstatus:
Transkription noch nicht zugänglich
Zitierempfehlung
Digitalisat Handschrift:
Digitale Edition der Korrespondenz August Wilhelm Schlegels [12.04.2019]; Eugène Vincent Stanislas Jacquet an August Wilhelm von Schlegel; 09.05.1836; URL: https://august-wilhelm-schlegel.de/beta/; Datum des Zugriffs: 16.12.2025