• Charlotte Schlegel to August Wilhelm von Schlegel

  • Place of Dispatch: Harburg, Elbe · Place of Destination: Bonn · Date: 15.08.1836
Edition Status: Newly transcribed and labelled; double collated
    Metadata Concerning Header
  • Sender: Charlotte Schlegel
  • Recipient: August Wilhelm von Schlegel
  • Place of Dispatch: Harburg, Elbe
  • Place of Destination: Bonn
  • Date: 15.08.1836
    Manuscript
  • Provider: Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
  • OAI Id: DE-1a-34097
  • Classification Number: Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.23,Nr.17
  • Number of Pages: 2S. auf Doppelbl., hs. m. U. u. Adresse
  • Format: 21,1 x 13,1 cm
  • Incipit: „[1] Geliebter Bruder!
    Sie haben mir durch Ihren lieben Brief, und die Nachricht von Ihren Wohlbefinden viele Freude gemacht; und herzlich [...]“
  • Editors: Funk, Gerald · Varwig, Olivia
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[1] Geliebter Bruder!
Sie haben mir durch Ihren lieben Brief, und die Nachricht von Ihren Wohlbefinden viele Freude gemacht; und herzlich danke ich Ihnen für Ihre brüderliche Theilnahme an dem was mich und meinen Kindern betrift. Es ist bey uns noch Alles so ziemlich bey’m Alten, auch leider mit meinen Befinden: meine Beschwerden werden mit den Jahren nur noch drückender, doch Gott wird mir helffen sie mit Gedult zu ertragen. Auch meine ältste Tochter die sich Ihnen angelegentlichst empfiehlt, leidet noch viel an Brustbeschwerden und Ermattung, ihre Kinder aber sind Gottlob gesund, und machen ihr durch ihren Fleiß und Gehorsam viele Freude. Von meinen Sohn August weiß ich nur daß es ihm wohl geht, er schreibt sehr selten, und meine Malchen wird Ihnen heute selbst sagen wie es mit ihr steht. Seit 3 Wochen [2] habe ich die Freude dies gute Kind hier bey mir zu sehn, und danke es Ihrer Güte bester Bruder, daß Sie durch einen so reichlichen Beytrag ihr die Reise erleichterten. Nur noch 8 Tage dann müssen wir uns wieder trennen! Mit Wehmuth denke ich dieser Trennung, als die lezte für dieses Leben! – Leben Sie wohl theurster Bruder, und gedenken Sie meiner freundlich und mit gewohnter Liebe,
Ihre
Sie innig werthschätzende Schwester
Ch. Schlegel.
Harburg
den 15ten Aug. 1836.
[3] [leer]
[4] Sr Hochwohlgeboren
Dem Herrn Professor A. W. von Schlegel.
in
Bonn
dE.
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[1] Geliebter Bruder!
Sie haben mir durch Ihren lieben Brief, und die Nachricht von Ihren Wohlbefinden viele Freude gemacht; und herzlich danke ich Ihnen für Ihre brüderliche Theilnahme an dem was mich und meinen Kindern betrift. Es ist bey uns noch Alles so ziemlich bey’m Alten, auch leider mit meinen Befinden: meine Beschwerden werden mit den Jahren nur noch drückender, doch Gott wird mir helffen sie mit Gedult zu ertragen. Auch meine ältste Tochter die sich Ihnen angelegentlichst empfiehlt, leidet noch viel an Brustbeschwerden und Ermattung, ihre Kinder aber sind Gottlob gesund, und machen ihr durch ihren Fleiß und Gehorsam viele Freude. Von meinen Sohn August weiß ich nur daß es ihm wohl geht, er schreibt sehr selten, und meine Malchen wird Ihnen heute selbst sagen wie es mit ihr steht. Seit 3 Wochen [2] habe ich die Freude dies gute Kind hier bey mir zu sehn, und danke es Ihrer Güte bester Bruder, daß Sie durch einen so reichlichen Beytrag ihr die Reise erleichterten. Nur noch 8 Tage dann müssen wir uns wieder trennen! Mit Wehmuth denke ich dieser Trennung, als die lezte für dieses Leben! – Leben Sie wohl theurster Bruder, und gedenken Sie meiner freundlich und mit gewohnter Liebe,
Ihre
Sie innig werthschätzende Schwester
Ch. Schlegel.
Harburg
den 15ten Aug. 1836.
[3] [leer]
[4] Sr Hochwohlgeboren
Dem Herrn Professor A. W. von Schlegel.
in
Bonn
dE.
· Beiliegender Brief von/an A.W. Schlegel , 15.08.1836
· Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
· Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.29,Nr.48
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