• August Wilhelm von Schlegel to C. F. Winter, Akademische Buchhandlung (Heidelberg) , Anton Winter

  • Place of Dispatch: Bonn · Place of Destination: Heidelberg · Date: 08.01.1840
Edition Status: Single collated printed full text with registry labelling
    Metadata Concerning Header
  • Sender: August Wilhelm von Schlegel
  • Recipient: C. F. Winter, Akademische Buchhandlung (Heidelberg), Anton Winter
  • Place of Dispatch: Bonn
  • Place of Destination: Heidelberg
  • Date: 08.01.1840
  • Notations: Empfangsort erschlossen.
    Printed Text
  • Bibliography: Körner, Josef: Die Botschaft der deutschen Romantik an Europa. Augsburg 1929, S. 76‒77.
  • Incipit: „Bonn den 8. Januar 1840.
    Sie würden mich ungemein verbinden, mein hochgeehrter Herr und Freund, wenn Sie mir die bereits gedruckten Bogen [...]“
Bonn den 8. Januar 1840.
Sie würden mich ungemein verbinden, mein hochgeehrter Herr und Freund, wenn Sie mir die bereits gedruckten Bogen der neuen Ausgabe, wenigstens bis zur 5ten Vorlesung incl. zusenden wollten. Ich habe keine Abschrift des durchcorrigirten Exemplars, und wünsche die in der 5ten Vorlesung beigefügten Veränderungen bei der letzten Revision meiner Abhandlung über die scenische Anordnung der griechischen Tragödien, zur Hand zu haben, um etwanige Wiederholungen zu vermeiden.
Diese Untersuchung hat mich tiefer in erneuerte Studien hineingeführt, als ich voraussah, und ich bin dabei durch meine immer schwankende Gesundheit gehemmt worden.
Die beiden folgenden Bände können bald durchgesehen seyn, wenn keine neuen Zusätze und Erweiterungen unternommen werden. Für die Zukunft in solchen Dingen feste Termine zu setzen, scheint mir in meinen Jahren immer bedenklich.
Empfangen Sie meine besten Wünsche zum neuen Jahre, und die Versicherung meiner ausgezeichnetsten Hochachtung.
Ew. Wohlgeb.
ergebenster
A. W. v. Schlegel
Bonn den 8. Januar 1840.
Sie würden mich ungemein verbinden, mein hochgeehrter Herr und Freund, wenn Sie mir die bereits gedruckten Bogen der neuen Ausgabe, wenigstens bis zur 5ten Vorlesung incl. zusenden wollten. Ich habe keine Abschrift des durchcorrigirten Exemplars, und wünsche die in der 5ten Vorlesung beigefügten Veränderungen bei der letzten Revision meiner Abhandlung über die scenische Anordnung der griechischen Tragödien, zur Hand zu haben, um etwanige Wiederholungen zu vermeiden.
Diese Untersuchung hat mich tiefer in erneuerte Studien hineingeführt, als ich voraussah, und ich bin dabei durch meine immer schwankende Gesundheit gehemmt worden.
Die beiden folgenden Bände können bald durchgesehen seyn, wenn keine neuen Zusätze und Erweiterungen unternommen werden. Für die Zukunft in solchen Dingen feste Termine zu setzen, scheint mir in meinen Jahren immer bedenklich.
Empfangen Sie meine besten Wünsche zum neuen Jahre, und die Versicherung meiner ausgezeichnetsten Hochachtung.
Ew. Wohlgeb.
ergebenster
A. W. v. Schlegel
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