• August Wilhelm von Schlegel an Friedrich Christian Diez

  • Absendeort: Bonn · Empfangsort: Bonn · Datum: 26.02.1831
Editionsstatus: Neu transkribiert und ausgezeichnet; zweimal kollationiert
    Briefkopfdaten
  • Absender: August Wilhelm von Schlegel
  • Empfänger: Friedrich Christian Diez
  • Absendeort: Bonn
  • Empfangsort: Bonn
  • Datum: 26.02.1831
  • Anmerkung: Empfangsort erschlossen.
    Handschrift
  • Datengeber: Bonn, Stadtarchiv
  • Signatur: SN 019 675/1
  • Blatt-/Seitenzahl: 1 S., hs. m. U. u. Adresse
  • Format: 21 x 12,9 cm
  • Incipit: „[1] Hochgeehrtester Herr Professor!
    Ein Spanischer Gelehrter in Paris hat ein altes Gedicht La danza de la Muerte aufgefunden u will [...]“
    Sprache
  • Deutsch
    Editorische Bearbeitung
  • Bamberg, Claudia
  • Varwig, Olivia
[1] Hochgeehrtester Herr Professor!
Ein Spanischer Gelehrter in Paris hat ein altes Gedicht La danza de la Muerte aufgefunden u will es herausgeben. Man hat mir die Frage vorgelegt ob es nicht andre Gedichte dieses Namens u Inhalts giebt?
Altdeutsches habe ich nichts finden können. Ich selbst besitze ein Büchlein Der Todtentanz aus dem 16ten Jahrh. – es enthält eine Reihe vortrefflicher Holzschnitte nach Holbein mit Unterschriften in Reimen. Aber jene Gemälde sind ohne Zweifel aus älteren Dichtungen entstanden. Hr. Welcker gab mir die Hoffnung Sie würden mir dergleichen in Altfranzösischer Sprache nachweisen können. Wenn Ihnen etwas bekannt ist, so werden Sie mich durch diese Belehrung ungemein verpflichten
Mit der ausgezeichnetsten Hochachtung
Ihr ergebenster
AWvSchlegel
Bonn d. 26sten Febr
1831
[2] [leer]
[1] Hochgeehrtester Herr Professor!
Ein Spanischer Gelehrter in Paris hat ein altes Gedicht La danza de la Muerte aufgefunden u will es herausgeben. Man hat mir die Frage vorgelegt ob es nicht andre Gedichte dieses Namens u Inhalts giebt?
Altdeutsches habe ich nichts finden können. Ich selbst besitze ein Büchlein Der Todtentanz aus dem 16ten Jahrh. – es enthält eine Reihe vortrefflicher Holzschnitte nach Holbein mit Unterschriften in Reimen. Aber jene Gemälde sind ohne Zweifel aus älteren Dichtungen entstanden. Hr. Welcker gab mir die Hoffnung Sie würden mir dergleichen in Altfranzösischer Sprache nachweisen können. Wenn Ihnen etwas bekannt ist, so werden Sie mich durch diese Belehrung ungemein verpflichten
Mit der ausgezeichnetsten Hochachtung
Ihr ergebenster
AWvSchlegel
Bonn d. 26sten Febr
1831
[2] [leer]
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