• Carl August Böttiger an August Wilhelm von Schlegel

  • Absendeort: Weimar · Empfangsort: Jena · Datum: 28.10.1797
Editionsstatus: Einmal kollationierter Druckvolltext mit Registerauszeichnung
    Briefkopfdaten
  • Absender: Carl August Böttiger
  • Empfänger: August Wilhelm von Schlegel
  • Absendeort: Weimar
  • Empfangsort: Jena
  • Datum: 28.10.1797
  • Anmerkung: Empfangsort erschlossen.
    Druck
  • Datengeber: Dresden, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek
  • OAI Id: 343347008
  • Bibliographische Angabe: Briefe von und an August Wilhelm Schlegel. Gesammelt und erläutert durch Josef Körner. Bd. 1. Zürich u.a. 1930, S. 64.
  • Incipit: „[1] Weimar d. 28. October [17]97
    Ich versprach Ihnen, mein verehrter Freund, das Original von der Mißgeburt, der Mönch, zu verschaffen. Allein [...]“
    Handschrift
  • Datengeber: Dresden, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek
  • OAI Id: DE-611-38972
  • Signatur: Mscr.Dresd.e.90,XIX,Bd.3,Nr.55
  • Blatt-/Seitenzahl: 2 S. auf Doppelbl., hs. m. U.
  • Format: 18,6 x 11,6 cm
    Sprache
  • Deutsch
[1] Weimar d. 28. October [17]97
Ich versprach Ihnen, mein verehrter Freund, das Original von der Mißgeburt, der Mönch, zu verschaffen. Allein nach langem Warten läßt mir Miß Gore wissen, daß sie es von Göthe, wohin Sie es verliehen, nicht zurückbekommen können. Dafür schickt sie mir the black Penitent von der Radkliffe. Kann ich Ihnen oder Ihrer Frau Gemahlin damit auf eine Woche dienen; so steht es zu Befehl.
Gegenseitig möchte ich Sie wohl an Ihr gütiges Versprechen [erinnern] mir einen Bogen der A.[llgemeinen] L.[iteratur] Z.[eitung] wo Ihre Critik über die messianischen Kunstrichter abgedruckt steht, so bald als er gedruckt sei, für Vater Klopstock zu überschicken.
Vieleicht interessirt Sie die Copie eines Briefes, den Wieland vor kurzem von La Fayette erhalten hat, und nun mit einem stachlichten Epilog begleitet im Merkur abdrucken lassen wird. Ihrer edeln Lebensgefährtin meine Verehrung!
Ganz Ihr eigener
Böttiger
[2]
[3]
[4]
[1] Weimar d. 28. October [17]97
Ich versprach Ihnen, mein verehrter Freund, das Original von der Mißgeburt, der Mönch, zu verschaffen. Allein nach langem Warten läßt mir Miß Gore wissen, daß sie es von Göthe, wohin Sie es verliehen, nicht zurückbekommen können. Dafür schickt sie mir the black Penitent von der Radkliffe. Kann ich Ihnen oder Ihrer Frau Gemahlin damit auf eine Woche dienen; so steht es zu Befehl.
Gegenseitig möchte ich Sie wohl an Ihr gütiges Versprechen [erinnern] mir einen Bogen der A.[llgemeinen] L.[iteratur] Z.[eitung] wo Ihre Critik über die messianischen Kunstrichter abgedruckt steht, so bald als er gedruckt sei, für Vater Klopstock zu überschicken.
Vieleicht interessirt Sie die Copie eines Briefes, den Wieland vor kurzem von La Fayette erhalten hat, und nun mit einem stachlichten Epilog begleitet im Merkur abdrucken lassen wird. Ihrer edeln Lebensgefährtin meine Verehrung!
Ganz Ihr eigener
Böttiger
[2]
[3]
[4]
×
×